Positive 2

My Story 'Nur Positives', 2. Teil.

Ich danke dir nochmals dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Nach Psalm 139.


Die Elemente

Periodisches System der Elemente
Periodisches System der Elemente

Zum Thema Chemie: Ich hatte viele Jahre lang das "Periodische System der Elemente" über dem Bett, welches ein umbautes,  eingefasstes Hochbett war. Vorher, als ich vielleicht 6 bis 11 Jahre alt war, hingen alte Segelschiffe mit einem recht fragwürdigen Spruch über meinem Bett.

Hochbett ist oben.
Hochbett ist oben.

Gymnasium

Ich weiß den genauen Zeitpunkt der folgenden Begebenheit nicht mehr. Meine Mutter sagte mir, ich sei ausgeglichen gewesen in der Schulzeit, im Gegensatz zu den Schulferien - auch weil ich den Anforderungen weitgehend gewachsen war. Ich brachte zuerst in Latein und Griechisch Einsen nach Hause. Auch Mathematik machte mir Spaß und ich schrieb, jedenfalls dann im Gymnasium, öfters Zweien. Ich war fast immer ein technischer Tüftler. Technikfeindlichkeit ist für mich ein Fremdwort. Eine schöne Reise gab es nach Berlin, weil ein Lehrer uns Museen von innen zeigen wollte!. Peter fand die Kneipe "Lucie Leydicke" so schön!

Mein ganzes Leben lang faszinierte es mich, etwas Neues zu lernen. Dazu gehörten schwierige mathematische Aufgaben; oder die griechische und auch die russische (kyrillische) Schrift; zu einem Zeitpunkt hatte ich Russisch in der Schule. So musste ich immer wieder neu schreiben lernen, was mir gut gefiel. Und die deutsche Rechtschreibung vor 1996 war mir lieb.

Zum Thema "Griechisch" passt auch noch, dass wir 1973 oder 1974 als Schulklasse mit dem Zug nach Griechenland fuhren. Ich erinnere mich noch blass an die Zugfahrt, die auf einer beträchtlichen Strecke außerhalb Deutschlands ein wenig ruckelig war; an die Liegewagen, in denen wir schliefen, und an folgende Ruinen: Wir besichtigten in Athen die Akropolis - und anderswo sahen wir Ruinen wie zum Beispiel das Amphitheater in Delphi. Wir lernten einige Grundlagen in Neugriechisch, damit wir uns in Griechenland ein bisschen verständlich machen konnten.

Delphi, Amphitheater
Delphi, Amphitheater

Ich konnte in der Schule Volleyball spielen, einigermaßen gut.

Lateinunterricht hatte ich bei dem sehr netten Herrn Gappa - und er war auch Klassenlehrer. So begann mein fünftes Schuljahr im Gymnasium mit Latein anstatt mit Englisch. Ich prägte den Spruch: "Herr Gappa mit der Mappa ist unser Papa." Damals lehrte mich ein bisschen mein Vater: "Man übersetzt Lateinisch so wörtlich wie möglich, so frei wie nötig ins Deutsche." Das bezog sich auf die Übersetzung von lateinischen Texten wie Cäsar.

Unser Hund Ila

Zwischen 1967 und 1972 hatten unsere Eltern eine kleine Hündin Ila angeschafft. Sie hieß offiziell "Ila vom Eichelkamp" und war ein quicklebendiger "Zwergdackel". Sie konnte mit dem Gebiss Haselnüsse aufbrechen. Sie erfreute uns ganze 18 Jahre, denn sie lebte tatsächlich so lange. Ila buddelte im Garten bemerkenswert tiefe Löcher. Sie wollte immer die leere Butterverpackung haben und stupste Mutti in die Kniekehlen, um die Butterreste abzulecken. - Das Schönste war vielleicht: Das Hundchen war mit der Zeit dressiert, meine Schwester und mich zu wecken. Sie knabberte dann vorsichtig an meinem großen Zeh und versuchte, mich aus meinem Hochbett zu ziehen, beinahe jeden Morgen, wenn wir zur Schule gehen mussten.

So ähnlich sah sie aus, die Ila
So ähnlich sah sie aus, die Ila

Ich erinnere mich passend dazu an eine niedliche Situation mit dem Hundchen. Es gab ein Leckerli als Belohnung, wenn Ila mich morgens aus dem Bett holte. Meine Mutter sagte eines Morgens: "Ila, hol mal Stefan aus dem Bett!" Die schlaue Ila verlangte gleich ein "Frolic", wie das Leckerli hieß. Mutti sah sofort nach, ob ich aus meinem Hochbett herausgekommen war. Ich war aber noch im Bett! Da sagte Mutti zu Ila: "Nein, hol Stefan richtig aus dem Bett, dann bekommst du dein Frolic!" Also musste Ila mich richtig aus dem Bett herausbekommen!

Regelmäßig zu Silvester hatten wir eine Schüssel mit Wasser; in der kleine "Schiffchen" aus heilen Walnuss-Schalen-Hälften schwammen. In solch einer Walnuss-Hälfte ohne Walnuss war je eine kleine brennende Kerze eingeklebt, die dann brennen musste. Das Wasser in der Schüssel löschte die "Schiffe", die versehentlich in Brand gerieten. Das war ein besonderes Erlebnis zu Silvester!

Als wir Jugendliche waren, lasen wir Asterix und Obelix; Tim und Struppi mit Professor Bienlein; und Huckleberry Finn. Ich hatte Bücher von Prof. Heinz Haber (z. B.: Unser blauer Planet, Brüder im All? Haber sagt, es gibt keine Menschen außer auf Planet Erde.).

Vermischtes

In meiner Schulzeit gab es noch etwas Besonderes: Ich habe mich im Herbst 1972 zu Jesus gewandt. Das geschah so: Meine Schwester hatte Kontakt zum CVJM Hannover. Sie ging bald regelmäßig dorthin. Eines Tages ermutigte sie mich mitzugehen. Ich ging danach irgendwann mit, weil ich neugierig war. Und schnell habe ich mich mithilfe von Johannes 11 (die Auferweckung des Lazarus) zu Jesus bekehrt! Das war schön. Es war kein Zwang. - Rolland Brown betete damals schon  (1973?) für kranke Menschen. Das halte ich für bemerkenswert! God is good; Jesus is wonderful, sagte er in seiner Wortverkündigung. - Unser Vater hatte eine Bibel von Bruns und dann eine Mengebibel. - An die Lehre von Eckhard Schäfer erinnere ich mich sehr gerne, weil er wirklich Jesus großmachte und sogar das aus den USA zu uns herüberschwappende "Worshipping the Lord" erwähnte! Diese Zeit brachte mir eine Grundlage dessen, was ich jetzt noch glaube. Es gab die schönen Sologesänge der Ernestine Kies: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet." - Wir waren später gern zusammen mit der guten christlichen Darmstädter Institution "Marienschwestern"..

Wir besuchten gerne weitere lebendige Veranstaltungen, wo Jesus verkündigt wurde wie Straßenveranstaltungen von JmeM. Nachdem wir gläubig geworden waren, gingen wir zu den "Jesus-People" in Hannover-Mitte. Dort sangen wir tolle Lieder wie "Jesus is my Lord, Hallelujah! And when you really love Him, then come and let it show" und hatten gute Gemeinschaft. Hannover-Mitte besaß schon damals einige Drogenabhängige und es gab das "Neue Land" unter Jochen Buhrow, der christliche Drogentherapie leitete. - In einem Kirchroder Hauskreis waren wir auch regelmäßig; dort waren wir ca. 1974 zusammen.  Ang S hat draußen evangelisiert, war sehr lieb und hat gebetet: "Ich bitte Dich, dass Du uns ganz heilst." - Außerdem gab es Gen Rosso, wo man Maria durch "Jesus-Gebete" hätte ersetzen sollen. Das sollten wir Christen tun: Jesus hineinnehmen, Jesus großmachen, Ihn proklamieren. Ein netter Mensch war die Christin Te. Uu. aus Finnland, welches als das Land der 1000 Seen bekannt ist.

Im Annastift Hannover, einem Heim für Behinderte, engagierten wir uns mehrere Jahre lang, als ganze Familie! Das Vorbild meiner Eltern hat mir viel Gutes hinsichtlich meiner Sozialisation gegeben. Meine Schwester und ich lernten,  dass Spastiker und Querschnittsgelähmte auch normale Menschen sind und dass man von sich weg auf andere sehen sollte! Wir staunten über die fröhliche I., den H und den HK., die an Jesus gläubig waren. Wir freuten uns mit über die Freude einiger behimderter Christen. Hungrige Christen gingen seit 1976 in die gute Bibelschule in Wolfenbüttel.

Dort im Annastift besuchten wir als ganze Familie die sogenannte christliche Teestube. Vater machte hier auch Andachten. Wir halfen mit, Schwer- und Schwerstbehinderte zu schieben und ihnen den Tee zu reichen. Auch hatten wir behinderte und "nichtbehinderte" Menschen bei uns im Haus, weil die Eltern sehr gastfreundlich waren. Ein wirklich so ausgesprochenes Wort: Manche Behinderte sagten "Nichtbehinderte".

Irgendein uns bekannter Christ rief uns 1977 aus der Schweiz an: "Hallo, Elichsabeth! Ich habe eine Japanerin bei mir gehabt, die sitzt jetzt im Zug nach Hannover. Sie möchte Deutsch lernen. Kannst du sie abholen?" - Mutti sagte, dass sie ja keine Wahl mehr hat. So war die kleine, hübsche Y. Ya. aus Japan bei uns, zwei Wochen lang vielleicht. Sie wollte bei uns Deutsch lernen, weil man ihr sagte, die Hannoveraner könnten besonders gut Deutsch sprechen, was man damals ernsthaft glaubte. Weiterer Link.

Wir hörten gute christliche Musik; von Merv und Merla Watson, von Star of David Singers und von Talbot, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Das war schön. Wir sangen auch selbst.

Mein Vater ermutigte mich mit dem schönen Wort aus 1. Mose 50: Gott gedachte, es gut zu machen. 1. Mose 50, 20. Ich lernte später: "God is good; He is just in all His ways!"

Eine Errungenschaft der Technik war der Fahrrad-Dynamo. Der alte Dynamo funktionierte nur, wenn man bereits fuhr. Bei der Fahrt erhielt man genügend Licht, falls das Rad einen solchen mechanischen Dynamo besaß. Vati erwähnte jenen Dynamo so: Ich gehe erst einmal los, so dass Gott mich dann leiten kann. - Meine Mutter wies mich an, als ich schon eine ganze Zeitlang an Jesus gläubig war, die Waffenrüstung aus Eph. 6, 12 anzuziehen. Sie war es auch, die mir zur Ermutigung sagte: "Ich danke Dir, dass ich wunderbar gemacht bin!" (Psalm 139, 14f.) - Mutti gab den guten Hinweis der Fürbitte für Hiobs Freunde (Hiob 42, 8 und Jakobus 5, 7-11: Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. 18 Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht). Meine Mutter meinte liebevoll, als wir in einem Garten Johannisbeeren ernteten und ich gerade das Abi in der Tasche hatte: "Stefan, du bist Beerenpflücker mit Abitur."

Jugoslawien-Urlaub

Zweimal machten wir wunderschönen Urlaub im damaligen Jugoslawien. Dort war es nie schwül und immer sehr schön warm oder auch mal heiß. Als Vorbereitung lernten wir einige serbokroatische Vokabeln.

Meine Schwester lernte aus lauter Interesse vor der Jugoslawienreise die Namen der dalmatinischen Inseln auswendig. Sie rezitierte diese Inseln so laut hörbar, dass ich sie auch fast aufsagen konnte. - Beim zweiten Mal fuhr die Cousine Heidi mit an Stelle von unserer Mutter.

Wir tranken verdünnten Prosek, Wein. Ich erinnere mich, dass ich, mit einem Schnorchel und einer Taucherbrille ausgerüstet, sehr schöne bunte Korallen und schwarze Seeigel sehen konnte, dort unten in der klaren, sauberen Adria!

Stefan, 1973
Stefan, 1973

Hier auf dem Bild bin ich in Kroatien. Ich durfte mit dem im Bild sichtbaren Motorboot fahren und einige Runden drehen. Das Boot gehörte Martin R.


Musikalisation

In meinen frühen Jahren legten meine Eltern - wie angedeutet - Schallplatten von Bach, Brahms und Vivaldi auf, die ich so sehr liebte! Meine Musikalität war ausgezeichnet - und ist es noch, denke ich. Ja, ich erfreue mich mein ganzes Leben lang an Musik. Einen lieben Dank an Frau Heinke. Sie war die beste Geigenlehrerin, die ich mir vorstellen konnte. Sie war geschickt dabei, in der Gruppe mein absolutes Gehör herauszukitzeln! Sie hatte eine Engelsgeduld mit mir, als ich am Ende keine Lust mehr auf meine Geige hatte. Sie, die Frau Heinke, ließ mir ein Jahr Zeit, wieder mit dem Geigen zu beginnen. Später hatte ich wieder eine Violine! Danke, Jesus! Diese alte Geige musste ich sogar eigenhändig reparieren.

Als ich Violine lernte, bekam ich fast zugleich großen Gefallen am einfachen Gitarrespiel — auch dadurch, weil meine Schwester eine Konzertgitarre bekam und das Spiel bei einem guten Lehrer lernte. Später begleitete ich gesungene Lieder mit der Gitarre. Ein Highlight zu Weihnachten: Ich konnte das Lied "Ich steh' an Deiner Krippen hier" mit der Gitarre begleiten. Jetzt kann ich auf der Violine nur noch "Zünde an Dein Feuer" spielen.

1999
1999

Auch andere Instrumente wie eine Akkord-Zither konnte ich etwas spielen. Einen Streichpsalter hatten wir. - Am Sonntag, den 4. Januar 1976 habe ich mich in Hannover-Kirchrode im Rahmen eines "Hauskreises" (Klügel) in der Badewanne taufen lassen. Leider waren meine Eltern und meine Schwester nicht bei meiner Badewannen-Taufe zugegen.

Akkord-Zither
Akkord-Zither

Nach der Schule

Das war wirklich schön, in Wolfenbüttel, in der Bibelschule: Meine Eltern hatten mich unterstützt.

Ganz vielen Dank an Bob Humburg: er war der liebste Mensch! Das können mehrere Menschen, die ihn kannten, bestätigen. Auch Bill war ermutigend und gut; Kay war die Beterin. Anthea war lieb. Besten Dank an die Geschwister in Wolfenbüttel wie Uwe Plothe (er ermutigte mich, eine englische Bibel zu lesen und englisch zu beten.). - Und Hans-Peter (gest. 2022) war mir sehr wichtig in meinem Leben. - Das Wort (Jesus) wurde Fleisch: Gott hat Sein Herz herausgerissen und uns geschenkt. Das ist Gott und Seine Liebe!

Dank an Gottfried Hipp: er war ein prima Mensch und sehr lieb zu mir und uns! Ich konnte kurze Predigten machen und reiten.

Dann danke ich etlichen Christen in Hannover wie Jürgen B. und Heiner Rust!

1983
1983

Interessanter Zivildienst, dort in der MHH! Zuerst durfte ich EKG's schreiben, danach neun Monate lang immer ähnliche Röntgenaufnahmen machen, mit fahrbaren Geräten — siehe Foto — auf Intensivstationen. Zum Anschauen war die Herzkatheter-Untersuchung.

Es ging fast immer um Aufnahmen der Lunge. Es war schwer und interessant. - Einige Zeit später machte ich in demselben Krankenhaus ein kurzes Praktikum der Informatik.

No Heroes
No Heroes

Ich konnte singen. Ein Beispiel, wo ein Chorleiter mit mir im christlichen Kontext sang, war Joh. Rö. - Eine schöne Erinnerung: Ich war 1984 länger in den USA und einen Monat in Los Angeles. Ich lernte dort wieder neu Englisch oder habe es ein wenig aufgefrischt. - "Zupke Sand & Gravel" fällt mir dazu ein. Herr, gib mir die richtige Ermutigung zu evangelisieren, im Namen Jesus!

Eine Lieblingsspeise zum Geburtstag und zu besonderen Anlässen ist immer noch Schwarzwälder Kirschtorte.

Lehrer

Ab Januar 1985 lernte ich Elektroniker  Danke für die Zeit in Essen (Ruhr)! Danke sage ich den guten Lehrern dort. Sie gaben mir vielleicht die beste Ausbildung zum Elektroniker, die möglich war. Der Vietnamese Ng-An T. hat mir sehr geholfen, ohne es zu wissen. Ich durfte nämlich ein bisschen "Elektronik-Lehrer" sein, während er mich immer wieder fachspezifisch ausfragte und ich ihm den Stoff teilweise wiederholte. Ein Spaß: Er sagte zu mir: "Stefan, du isst ja wieder Kartoffeln mit Kartoffeln!" - In der guten Baptistengemeinde in Essen war es gut. Wir evangelisierten im Ruhrgebiet. Ich hatte schon die beiden Wilder-Smith-Bücher.

1989 ging ich in Frankfurt in eine sehr erweckte Kirchengemeinde, was gut war. Danke, Andreas Herrmann. - 1990 ging ich nach Duisburg in die sehr gute Gemeinde. Danke, Hajo, Richard, Christian, Charly und Hans!

Auch kaufte ich in Essen einen Citroën 2 CV, eine Ente.


Leer um Jesu willen

Meinen Frieden gebe Ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht! Das war der Vers in Johannes 14, 27, der mich 1992 bis 1996 begleitete. Besonders bei der etwas schweren Arbeit. Danke, Phil T.! Danke, Elke!

Meine Eltern waren an Jesus gläubig; das war schön für mich. Ich bin sehr dankbar dafür, in erster Linie meinem Gott.

Mein Vater hatte Kinderlähmung und musste daher im Rollstuhl sitzen.

Besonders meine Mutter wollte weg von Hannover und um Jesu willen zu Hans-Peter Grabe und zu lieben Geschwistern wie zum Beispiel zu Roswitha Kratsch. So bauten sie mutig ein kleines Haus, und zwar in Loga, in Leer (Ostfriesland). Ja, meine mutigen Eltern wohnten fast nie zur Miete, sie hatten in Hannover und in Leer ein "Häuschen". Meine Mutter hatte im Zeitraum von ca. 1984 bis 1988 den Wunsch, mit ihrem Ehemann von Hannover nach Leer (Ostfriesland) umzuziehen, um Jesu willen, wie ich gleich noch erkläre. Sie dominierte dabei aber nicht ihren Mann, manipulierte ihn auch nicht. Vati wollte natürlich auch nach Leer umziehen; er war noch nicht in der Lage, sofort mit seiner Frau mitzufahren, aber etwas später konnte er nach Ostfriesland nachkommen.

Siehe, es war gut

Im 1. Mose 1, 30 steht: "Und siehe, es war sehr gut." - Mutti arbeitete gern im Garten und sagte regelmäßig: "Siehe, es war sehr gut." - Seit Mai 1998 bin ich ein sesshafter Leeraner; wir genossen Predigten von dem mir immer sehr lieben H.-P.Grabe, auch von Klaus Hoffmann und F. Sey. Eta Linnemann war eher still, in Leer wenigstens. (Gläubiger Link)

Zu Eta Linnemann ist anzumerken: Sie war Jahre lang Dozentin der sogenannten „kritischen“ Theologie und verfasste mehrere anerkannte Werke innerhalb der "typisch deutschen Theologie". Doch lebendige Christen beteten neun lange Monate für sie – bis sie schließlich zum Herrn Jesus fand. Nach einer Zeit des Umlernens begann Eta, die Bibel auf unkritische, jesusgläubige Weise zu lesen und zu verstehen. Einige Jahre danach widerrief sie, Jesus predigend, öffentlich ihre Schriften und Bücher. Die Bücher warf sie selbst weg! Eta Linnemann widersprach so der von den meisten Theologen vertretenen, kritischen Sichtweise. In diesem Sinne kritisch gegenüber Gottes Wort zu sein, das ist Unglaube. Dadurch verlor Eta ihren Lehrstuhl, wurde jedoch zu einer demütigen Lehrerin des Glaubens. - Ich hörte 2011 und 2012 Derek Prince, wurde freier und konnte mit einem Laptop richtig viel anfangen: Ich benutzte meist gratis zu erhaltende Programme, machte die Website für meine Mutter, versuchte mich als Hobby-Programmierer und lernte Englisch.

2015 hatten wir die Deutschlektionen in der Kirche "Am Mühlenweg". Es gab Flüchtlinge aus dem Kosovo und aus dem Sudan usw. Einige Menschen aus dem Ausland kenne ich jetzt noch. Meine Mutter und ich waren im Deutsch-Lehren engagiert. - Man kann auch Einzelunterricht machen: Der einfache Trick fällt mir ein, in einem Wörterbuch dem Migranten die Vokabel zu zeigen, die ich selbst meist nicht verstehe.

Auch zu jener Zeit betrieb ich eine eigene Website, nämlich diese hier. In den Jahren 2016 und 2017 bearbeitete ich den öffentlichen Wikipedia-Artikel „Exzesscode“, ein Thema aus dem Bereich der Informatik, Unterthema "Zweierkomplement". Mein Beitrag wurde dort von den Wikipedia-Verantwortlichen positiv bewertet und vollständig übernommen.


Mehr Urlaub

So exakt chronologisch sortiert ist das Folgende nun nicht. Manche Ausflüge und Urlaube habe ich jetzt noch gar nicht erwähnt: Von Leer aus waren wir auf der Ems, mit einem Boot mit dem Namen "Warsteiner Admiral". - Als ich ein Kind war, fuhren wir an die Ostsee, um Urlaub zu machen. Wir gingen gern in die Lüneburger Heide, wobei ich heute daran denken muss, dass wir unseren Vater durch den Sand "ziehen" mussten, weil er im Rollstuhl saß! Es gab erholsame Erlebnisse auf mehreren ostfriesischen Inseln, wie Juist oder Baltrum.

Apropos Baltrum: Eine beispielhaft schöne Insel. Wir fuhren 2003 bis 2009 einige Male auf diese Insel. Man muss eine Fähre von Neßmersiel nehmen, um dann in einem recht kleinen Hafen anzulanden. Ein besonderes Merkmal ist hier, dass es keine ausgeschriebenen Straßennamen gibt, wie zum Beispiel „Hauptstraße 1“. Nein, es gibt nur Nmmern! 1, 2, 3, usw.  Je eine Zahl befindet sich an jedem Haus.

Hier auf Baltrum gab es zwei Pensionen, die einem einzigen Vermieter gehörten. Die eine Pension hieß „Accumer Ee“, die andere „Wichter Ee“. Die Namen der beiden Häuser waren bewusst so gewählt. Sie waren nach einem Phänomen des niedersächsischen Wattenmeers benannt, und zwar nach zwei "Strömungsrinnen", die sich im ostfriesischen Teil des Nationalparks Wattenmeer befinden. Die beiden Rinnen heißen genauso: Accumer Ee und Wichter Ee.

Wir waren zu der Zeit in der Pension mit dem Namen „Accumer Ee“. Es gab drei Etagen in diesem Haus. Deren oberstes Stockwerk bot zu meiner besonderen Freude einen sehr schönen Blick aufs Wattenmeer, über einen Inseldeich, dann weiter über das Meer bis auf das Festland in der Ferne!

Kritabild
Kritabild

Ich sah, wenn ich aus dem Fenster schaute, ganz klitzekleine Windräder. Diese waren so klein, dass ich sie nur mit Mühe erkennen konnte. Aber weil damals das Wetter gut und klar war, konnte ich diese Windräder erkennen. Gelegentlich sah man auch Fähren und andere Boote fahren. Faszinierend sind für mich Segelboote.

Auch setzten wir uns, als wir auf der Insel verweilten, in den Strandkorb und sahen lange der untergehenden Sonne zu. Ganz schön war das!

Bohrinsel bei Dyksterhusen
Bohrinsel bei Dyksterhusen

Weitere gute Erinnerungen führen uns in das schöne Dorf Ditzum, wo wir gut essen waren. Die Bohrinsel in der Umgebung von Pogum und Dyksterhusen ist meist "windig-böig" und bietet einen tollen Blick in den Dollart. Sehr schön dürfte auch das Filsumer Moor sein, das m. E. ein echter Geheimtipp ist und das einen Rundgang bietet. Regelmäßig sieht man dort Rehe, wie auch an anderen Orten mit Wald.


Die Vergebung, die ich jetzt gewähren kann

Hier geht es um die Vergebung, die ich gewähren musste und noch muss.

Ganz großer Dank in Höchstform an den liebenden HERRN, Der mir um Ostern und Pfingsten 2011 das Vergeben so richtig beigebracht hat. Ich begann, tiefer zu verzeihen - und die Bibel zu lesen. - ich soll vergeben und verzeihen. Das sagt Gott sehr deutlich in Matthäus 6 in den Versen 12, 14 und 15!

Besonderer Dank gehört an dieser Stelle dem gott, Der durch Derek Prince zu mir sprach. Man sehe bitte auch nach bei Derek-Prince-Ministries: de.ibl-dpm.net. Eine Leseprobe ist hier, und zwar aus dem Buch "Gottes Erfolgsstrategie für Ihr Leben":

"Wenn Sie heute Seine Stimme hören, dann verhärten Sie Ihr Herz nicht. Entwickeln Sie eine Haltung der Anbetung (Hervorhebung von mir) und lernen Sie zu ruhen. Vergessen Sie nicht: Der Heilige Geist hält nach einer bestimmten Art von Menschen Ausschau — die Art von Menschen, deren Herz untadelig und Gott uneingeschränkt zugewandt ist. Seien Sie dieser Mensch mit Charakter, und Gott wird sich um Ihretwillen als stark erweisen." Zitat-Ende

Wir kümmern uns 2015um Kosovo-Albaner. Auf den Tipp von Marlo betete ich mit Bernd und schlug Johannes 5 und 6 auf. 2020 war das; meine Erstlingsfrucht, der liebe Bernd L. Ich vergebe 2023 emotional. Ein besonderer Dank geht jetzt - 2024 - an Gott selbst und an die Kirche. Hier bekomme ich endlich, wonach ich mich sehne.


Dank zum Schluss

Dank auch an die lieben Leute, die so mit mir zu tun haben! Es ermutigt mich, wenn man untereinander Liebe zeigt!


Wenn man Vergebung aussprechen kann, verbindlich in die charismatische Kirche geht und sich Gott ganz ausliefert, wird das ganze Leben neu, weil Gott es segnet!

Proklamation: "Ich mache Fortschritte und werde erwachsen; mein Leben wird gedeihen; im Namen Jesus."

Diese Unterseite ist vielleicht ganz anregend für einige Menschen, die auch das Thema Vergebung mögen. Denn darum ging es mir auch sehr! Schön, dass du den Beitrag bis hierhin gelesen hast!