Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat (Ps. 103, 2).
Wenn man von seinem Leben erzählt - und dass sich durch Jesus etwas zum Guten verändert hat, dann gibt man Zeugnis von Jesus.
Mein Zeugnis (der Link hier links ist ein Geheimtipp!) und mein christlicher Werdegang mag nicht ganz gewöhnlich sein. Das Zeugnis ist außerdem nicht chronologisch sortiert.
Joni Eareckson hatte das weise Wort geprägt: "Trust and obey." "Vertrau dem Herrn und gehorche." - Im Spätsommer 2024 begann ich, in dem ruhigen Lesecafé in der hübschen Innenstadt von Leer in Ostfriesland mein Zeugnis zu bearbeiten, weil mich der Heilige Geist dazu ermutigte. Gott sprach weiter zu mir: "Was war früher über deinem Bett?" Mir wurde klar: Der alte Spruch dort über meinem Bett war nicht biblisch, sondern lebensfeindlich und fast schon "tot-freundlich". (Es ist notwendig, zur See zu fahren, zu leben ist nicht notwendig; richtig aber ist: zu leben ist notwendig, weil Menschen wichtig sind für Gott).
Ich wusste, dass ich noch nicht frei war, und ich erkannte auch den Geist der Zauberei (oder "witchcraft", Hexerei, Kontrolle). Ich ging zu den Propheten und Hirten meiner guten charismatischen Kirchengemeinde. Ich sagte, dass ich mich an den alten Spruch erinnere - und an etwas anderes 2024 fast noch nicht (es wird erst 2026 klarer; T. Midel schüchterte mich zur Zeit meiner frühesten Kindheit ein) - und lebendige Christen beteten jetzt im September 2024 für mich. Jesus machte mich frei, 2024 und 2026! Alle Ehre dem Herrn! Das ist ein schönes Beispiel für Apostelgeschichte 5, 32, wie ich finde. "Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen." - Wenn wir der leisen Stimme des Heiligen Geistes gehorsam sind, bekommen wir nach Seiner Verheißung denselben Heiligen Geist in größerer Fülle! ((Auch: Joh. 10,28.))
Das ist charismatisch: "Wir sollen die Kraft des Heiligen Geistes, die Kraft, die hinter Gott steht, nicht verleugnen (2.Tim3, 5)!" 2.Tim3/1 Dies aber wisse, dass in
den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 3/2 denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig,
$3/3$ lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, $3/4$ Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, $3/5$ die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg. $3/6$ Denn aus diesen sind, die sich in die Häuser schleichen und
lose Frauen verführen - die mit Sünden beladen sind, von mancherlei Begierden getrieben werden, $3/7$ immer lernen (Ich wollte 2013 bis 2023 immer mehr im IT-Bereich dazulernen, was zum
Götzen wurde.) und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können -. $3/8$ Auf die Weise aber wie Jannes und Jambres Mose widerstanden, so widerstehen auch sie der Wahrheit, Menschen,
verdorben in der Gesinnung, im Blick auf den Glauben unbewährt. $3/9$ Sie werden aber nicht weiter vorwärtskommen, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen der
Fall war. $3/10$ Du aber bist genau meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, $3/11$ meinen Verfolgungen,
meinen Leiden, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfahren sind. Diese Verfolgungen ertrug ich, und aus allen hat der Herr mich gerettet. $3/12$ Alle aber auch, die gottesfürchtig
leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. $3/13$ Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. $3/14$ Du aber
bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, $3/15$ und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben,
dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. $3/16$ Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur
Unterweisung in der Gerechtigkeit, $3/17$ damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet.
2. Tim4/1$ Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: $4/2$ Predige das
Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, strafe, ermahne mit aller Langmut und Lehre. Am 26. 8. 25 springen mich die roten Worte hier an.
Zwischen den blauen Linien steht es: Ich habe mich sehr bemüht, ganz viele Ereignisse ganz schön chronologisch geordnet aufzuschreiben.
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, in Hannover. Aber mit 21 bekam ich außer einigen rühmlichen Ausnahmen nur noch Schwierigkeiten und Steine im Weg: Nobody knows the trouble I have seen; nobody knows but Jesus. Ich lobe meinen Gott trotzdem, auch wenn es mir manchmal schwer fiel.
Nach 1. Mose 50, 20 sage ich: Gott gedachte, es gut zu machen. Mir wird alles zum Besten dienen, auch das folgende Leid: Ich war wohl 10 oder 11 Monate alt. Eine Verwandte von uns, Tante Midel, besuchte uns als Mitglied der Freimaurerei und als Medium und war in meinem Zimmer. Ich schrie laut auf. Meine Mutter wusste zu erzählen, dass Tante Midel bei mir war und dass ich laut schrie! Aber was die Verwandte gemacht hatte, weiß keiner. Ungefähr einen Monat danach wurde ich wie folgt krank.
Ich bekam mit 1 eine gefährliche Gehirnhautentzündung - und meine Mutter weihte mich daher dem Herrn Jesus. Sie hatte Angst, dass ich an jener Krankheit sterben könnte! - Dafür, dass mich meine Mutter dem Herrn geweiht hat, bin ich Gott und ihr ewig dankbar! Mein Vater konnte mich kaum richtig in den Arm oder auf seinen Schoß nehmen, wegen Kinderlähmung.
Ich sage heute: "Gott, ich vergebe Dir, dass Du das alles so zugelassen hast! I am head and not tail. I am no longer barron. Knuddel und herz mich, Himmlischer Vater."
Ich war vielleicht 10 oder 11 Jahre jung, da las ich das Kirchenlied EKG 221; und es sprach mich tief in meinem Herzen an:
"Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen: / wir sind, die wir von einem Brote essen, / aus einem Kelche / trinken, alle Brüder / und Jesu Glieder.
Wenn wir wie Brüder beieinander wohnten, Gebeugte stärkten und der Schwachen schonten, dann würden wir den letzten heilgen Willen des Herrn erfüllen.
Ach dazu müsse deine Lieb uns dringen! Du wollest, Herr, dies große Werk vollbringen, dass unter einem / Hirten eine Herde / aus allen werde." - Damals wusste ich nicht, was das für meine Zukunft
bedeuten würde.
Den genauen Tag meiner Bekehrung zu Jesus kann ich nicht mehr sagen. Aber im Oktober 1972 habe ich mich, 15 Jahre alt, zu Jesus gewandt und Jesus zu meinem Herrn gemacht: Ich nenne diese Entscheidung die beste meines Lebens!
Es wird wohl im Sommer 1972 gewesen sein. Meine Schwester hatte Kontakt zum CVJM Hannover und ging regelmäßig dorthin, um einer guten Bibelstunde beizuwohnen. Eines Tages ermutigte sie mich, doch mit ihr zu gehen. Weil ich neugierig war, fuhr ich mit meiner Schwester mit. Ganz schnell habe ich mich mit Hilfe von Johannes 11 (über die Auferweckung des Lazarus; Vers 43) zu JESUS bekehrt. Ich war dann später bei den Baptisten, wie meine Eltern und meine Schwester auch.
Bibellehrer prägten später die Sätze::"Jesus ist immer noch größer." Und: "All we need is a Vision of Jesus." Und: "Jesus muss uns groß werden; und dazu brauchen wir den Heiligen Geist." Und: "Mit Jesus gibt es nur Herausforderungen; die immer 'knuffiger', immer interessanter werden." - Ein sehr beliebter Baptisten-Pastor war E. Schäfer (Er sagte gern und viel von Jesus).
Ungefähr 1973 luden uns liebe Christen aus Kirchrode ein, zu einer "besonderen" christlichen Veranstaltung mitzukommen. Was das war? Das war die erste Versammlung innnerhalb der guten charismatischen Erneuerung in Braunschweig, die sich auch nach Hannover ausweitete. So kamen meine Eltern, meine Schwester und ich mit der so genannten "Geistestaufe". in Berührung. Geistestaufe? Ist das biblisch? Ich sage Ja. Auch kann ich beschreiben, was wir ganz natürlich taten und von Gott erwarteten, damals in der "charismatischen Bewegung", in der Zeit von 1973 bis 1976: Wir wollten von Gott mehr haben. Wir wollten die Geistestaufe - oder den Heiligen Geist in größerer Fülle. Wir waren nicht kompliziert. Wir erwarteten ganz natürlich wie Kinder, dass man den Heiligen Geist oder die Gabe auch erkennt: ich spreche in einer Sprache, die ich selbst nicht verstehe (Mk. 16, 16-18). - Ein Bibelvers, der in jener Zeit zu mir sprach: "Wenn ihr Mich von ganzem Herzen sucht, dann will Ich Mich von euch finden lassen." (Jer. 29, 11)
Am Sonntag, dem 4. Januar 1976, ließ ich mich im Rahmen jener charismatischen Erneuerung in einem Hauskreis in Hannover-Kirchrode in einer Badewanne taufen (Mk. 16, 16). Durch die Lehre der Bibel inspiriert sagen wir "Glaubenstaufe" oder "Erwachsenentaufe" zur unserer Meinung nach biblischen Taufe. Das ist eine Taufe, bei der man weiß, was man da tut, weil man an Jesus glaubt. Seit 1982 machte ich mich bei Baptisten verbindlich. Später fand ich es wichtig, unter Charismatikern zu sein.
Steve Lightle aus Seattle, Washington: "Ich liebe Jesus mit meinem ganzen Höörzen!" Und er lehrte uns: "We need each other; wir brauchen einander." Was Steve noch sagte in seiner guten Lehre: "Wake up, church!" Deutsch: "Wach auf, Gemeinde Jesu!" - Wir waren von 1974 bis 1976 in Braunschweig unter der Lehre von Steve Lightle, der eine Atmosphäre der Erweckung bereitete. Ganz genau erinnere ich mich an die Situation ca. 1975 mit Steve, als er uns herausforderte, "Jesus ist mein Herr" zu sagen und sich gegebenenfalls von okkulten Praktiken loszusagen, um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu erhalten. Einige Monate danach bekam ich die Geistestaufe. Das Zeichen der Geistestaufe ist nach meiner (demütigen) Auffassung die "Zungenrede" oder die "Sprachenrede", das Beten in einer Sprache, die man nicht erlernt hat, die man im Glauben bekommt und dann spricht, betet oder singt. Ich bekam dies im Sommer 1976, ganz ruhig und unspektakulär.
Weil ich nach der Schulzeit 1976 nach Gott hungerte und dürstete, ging ich auf eine sehr gute, charismatische Bibelschule, Damals war diese Bibelschule in Wolfenbüttel und noch nicht in Bad Gandersheim. Diese Bibelschule hatte sich die "Endzeit-Erweckung in Deutschland" auf die Fahnen geschrieben. Gordon Lindsay aus Dallas, Texas hatte die Prophetie: "Erweckung weltweit; ihr Schlüssel wird Deutschland sein." In Leer in Ostfriesland beteten die "Vorreiter" um Kay Chance (Guter Link) ab 1973 oder 1974 mindestens ein Jahr lang dafür, dass eine Bibelschule in Deutschland erstehen möge. Dort in Wolfenbüttel lernte ich viel Gutes: Ich erlebte im Sommer 1976 die Heilung eines Mädchens aus dem Rollstuhl heraus. Die schon spektakul#re Befreiung eines Mannes habe ich jetzt noch nicht erwähnt. Die guten Lieder, die aus der Bibel inspiriert sind, singe ich heute noch.
Das Hingabe-Gebet, das ich 1976 als ziemlich junger Mensch betete, lautet so: "Herr, mach mich bereit für die Erweckung!" Der Heilige Geist hat mir das eingegeben. Ich wusste nicht, was für Konsequenzen dieses Gebet haben würde. Das nahm Er, der heilige und gerechte Gott, der hört, was man sagt, was man mit dem Mund bekennt und was man Ihn bittet, sehr ernst.
Gott sprach 1977 als Antwort auf mein Sehnen und Beten durch eine Prophetie aus Hans-Peter Grabes Mund: "Du wirst durch eine Dunkelheit gehen. Denn du sollst die Abhängigkeit von Mir lernen." Ich wusste damals 1977 haargenau, dass Gott mich damit meinte; denn ich antwortete sofort mit einem öffentlichen Hingabegebet in der Versammlung. Jene Prophetie von Hans-Peter sprach mich tief in meinem Herzen und Geist so sehr an, dass ich mit einem Dankgebet laut antwortete. Ich betete den Vers in Römer 8, 18 quasi nach, wo es heißt: "... ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll" - Alles wusste ich aber nicht, bei weitem nicht! Heute sehe ich etwas klarer: Alle Dinge werden uns zum Besten dienen, wenn wir Gott von ganzem Herzen lieben! Ich erlebte eine Zeit des Leidens. Aus Leid wächst Herrlichkeit: Es soll etwas sehr Schönes herauskommen, nämlich die Erweckung. - Uwe Pl. sagte in der guten Bibelschule in Wolfenbüttel: "Ihr seid SUPERSieger in Jesus Christus." Er sagte mutig, dass die Skatkarten einen schlechten, dämonischen Hintergrund haben.
Ich erlebte 1977 einen guten Zusammenhalt mit meinen Eltern, als Irrlehrer in unsere Stadt kamen und uns beinahe durcheinandergebracht hätten.
Kurze Chronologie: 1982: Den Zivildienst absolvierte ich im Krankenhaus in Hannover. - 1984: In der Zwischenzeit war ich in New York; Virginia Beach, Virginia; Dallas, Texas bei Freda und Dennis Lindsay (Bibelschule; Dennis lehrte über Hiob), Los Angeles. - 1990: Outreach von Duisburg aus: Moskau und Minsk. Auch anderswo wohl. Einen sozialen Aspekt will ich hier erwähnen: Es gab in meinem Leben u. a. die Gelegenheit, einem Blinden bei der Verschriftlichungs-Arbeit über die genormte Schreibmaschinen-Tastatur zuzusehen.
1985 bis 1988; 1990 bis 1991 und 2025 war ich in der größten Stadt Deutschlands, in "Ruhrstadt", wie ich die Gegend gerne nenne, weil Hajo Klösel sie so nannte; und ich bekam im Februar 2025
ein Erbarmen für die Verlorenen, während ich mit Kerstin in Gelsenkirchen war.
1985 und 1986 lernte ich Elektroniker in Essen und arbeitete als solcher insgesamt etwa drei Jahre lang. Es gab 1988 und 1989 eine Phase, in der ich in einer Ortschaft zwischen Wiesbaden und
Frankfurt tätig war. Ich hatte bei "Taun.." über ein Jahr lang eine gute Stelle als Elektroniker - und verdiente mein Geld. Außer der späteren "Computer-Zeit" war das eine sehr schöne Zeit! - Ich
wohnte mitten in Frankfurt in einer von Jugend mit einer Mission inspirierten Wohngemeinschaft. Auch will ich von Reinhard Bonnke berichten: Der große Reinhard Bonnke war ein normales Glied der Gemeinde. Er ordnete sich 1989 unter den
Pfingst-Pastor unter, welcher sagte: "Bruder Reinhard, würdest du bitte für die Predigt beten?" (Das war eine klassische ältere Pfingstgemeinde in Frankfurt.)
Außer den beschriebenen Kirchen / Gemeinden ging ich auch nach Hofheim in die Gemeinde, direkt in Frankfurt kurz in die Gemeinde von Prediger Warncke und in die Frankfurter Landeskirche, in Eschersheim. Damals wohnte ich in Alt-Eschersheim.
Ab März 1989 ging ich in weitere gute Veranstaltungen:
1989 waren John und Paula Sandford dort in Frankfurt. Er, John, fragte uns: "Wie war dein Vater zu dir? Sag." Das sollte noch eine wichtige, erlaubte seelsorgerliche Frage für mich werden.
Auch ging ich von März 1989 an in eine andere, stark erweckte Gemeinde, in der Andreas Herrmann leitete. Jene Erweckung wirkte auf den ersten Blick etwas chaotisch, war aber im Heiligen Geist wohlgeordnet. Andreas hatte einen Hauskreis, in dem man für Kranke beten konnte, und dort war ich drin. Er sagte uns, dass man nach dem Wort Gottes die Augen beim Beten nicht nötig schließen müsse und dass man Heilungen und Manifstationen von Gott erwarten dürfe.
Andreas sagte nach einigen Monaten der Erweckung, dass er wisse, es gäbe abgebrochene Verlobungen. Das hat nicht nur ihn, sondern auch mich traurig gemacht. Die Erweckung um 1989 dort kam durch böse Umstände (Verlobungsversprechen und Auflösungen jener Verlobungen) zum Stillstand, so vermute ich heute. Wir nehmen aber im Glauben Luk. 10, 19 in Anspruch. Und was wir für diese Zeit glauben: Auf die gute Grundlage der Apostel und Propheten wird Jesus Seine Gemeinde bauen (Eph. 2, 20; Mat. 16, 18: Die Pforten des Hades werden die Gemeinde nicht überwältigen.)
Jesus gebührt die höchste Ehre: Lobpreis, Anbetung, Binden und Lösen wurde und wird in den Erweckungen immer großgeschrieben! - Die etwas chaotisch anmutende Erweckung in Frankfurt kam mir vor wie eine Initialzündung. Unter Hajo Klösel war die dortige Erweckung missionarisch und etwas mehr biblisch gefestigt. Duisburg war für mich ein Vorgeschmack im Hinblick auf jetzt und auf die Zukunft. Dort in Duisburg gab es 1990 "Rhema"-Worte persönlich für uns lebendige Christen, die wir durstig waren und schon in alle Welt gehen wollten. In Russland (Moskau, Minsk) gab es Outreach-Arbeit.
1989 war der beinahe etwas spektakuläre Umzug unserer Eltern nach Leer-Loga: Mein Vater saß wegen Polio im Rollstuhl und konnte nicht gehen. Trotzdem machten sich unsere Eltern um Jesu willen von Hannover nach Leer auf. Gott hatte Mutti vorher zugesagt:"Hier in Loga wirst du Ruhe finden." Fast 2. Mose 33, 14. - Meine Eltern bauten ein Häuschen in Leer-Loga. Weil ich in Essen arbeitslos war, zog ich vom Ruhrgebiet nach Leer.
Im Jahre 1990 fühlte ich die Wärme des Heiligen Geistes und wusste, dass ich die Gabe hatte, Kranke zu heilen. In Leer begann ich, die Stimme des Heiligen Geistes klarer und deutlicher wahrzunehmen. Gott sagte mir, ich solle mit meiner roten "Ente" nach Duisburg fahren, und das ausgerechnet nachts! Dann schlief ich im Auto, als es noch dunkel war, und betete am nächsten Morgen ganz spontan für Kranke. Fortan war ich gerne in Duisburg, auch unter der Leitung von dem lieben Hajo Klösel. Wir fuhren nach Russland, um zu evangelisieren. Dort erlebten wir richtige Heilungen! Wir sangen unter anderem: "Iisus Christos, imja prewüsche imjon." Eine schlaue Russin sagte zu mir wegen der Lieder: "Ihr könnt wirklich gut singen!" Das war uns aber nicht wichtig, weil es Wichtigeres gibt. Jesus gebührt die höchste Ehre.
1992 hatte ich für eine blutende Nase eines jungen Mannes gebetet; und vermutlich war er später geheilt; denn der junge Mann lief später fröhlich umher.
Von November 1994 an bis Januar 1995 war ich im Schwarzwald und durfte zwei Menschen vom Rauchen (Nikotin) befreien, im Namen Jesu. Bei der ersten Befreiung sagte ich, ohne es bewusst englisch ausdrücken zu wollen: "Come, Holy Spirit." Jesus gebührt die Ehre!
Seit 1992 ging ich öfters ins Kino und sah "Grüne Tomaten" und "Weites Land". Zum letzteren Film kann ich hier anmerken, dass die Hauptfigur ein gottesfürchtiger James McKay war. Gregory Peck spielte jenen demütigen Mann, der an Gott glaubte. Big Country
Ich betete seit 1989 ohne Unterlass in Sprachen; jedenfalls ungefähr. Dadurch hatte ich die Gabe der Geisterunterscheidung. Man braucht die Gabe der Unterscheidung der Geister (1. Korinther 12, 10).. 1993 sah ich den Film "Zurück nach Hause" - wo drei süße Tiere lange übers Land laufen mussten, zwei Hunde und eine Katze. Der Katze legte die Sprecherin das folgende Satzstück in den Mund: "Oder im nächsten Leben" - und ich habe vom Heiligen Geist gespürt, dass das gegen Gottes Wort ist.
Mit meinem Freund Diedrich Akkermann war ich ungefähr 2000 in einer Veranstaltung der evangelischen Landeskirche, bei der es schon damals um "Gender Mainstreaming" ging. Ich spürte durch den Heiligen Geist den Fehler darin, es ist sogar sehr antichristlich. Damals zog ich noch nicht so regelmäßig die Waffenrüstung Gottes an, trotzdem gab Gott schon Gnade und ich betete viel in Zungen. - Dass ich immer die Waffenrüstung anzog, das kam erst 2011. Ich sage zum Beispiel morgens: "Ich ziehe die Wahrheit an." Und so weiter.
Eleven Silent Years: Von 2000 bis 2011 hatte ich wegen der fehlenden Bereitschaft, vergeben zu wollen, einen schlafenden, schlummernden oder toten Geist. Darüber lehrt J. Sandford sehr gut: "Lazarus, komm heraus!" (Link zu Dornröschen) - In den Jahren fuhr ich nach Italien, Polen und zu der schönen Mecklenburgischen Seenplatte.
2011 weckte Gott mich aus meinem Schlummerzustand: Ich stellte aus Kassetten CDs her, allen voran eine besondere Botschaft von Derek Prince! Ich hörte auf CD jene wichtige Derek-Prince-Botschaft mit dem Titel "Das Kreuz Jesu besiegt die Zauberei", und wurde viel wacher und freier! Damals fuhr ich nach Ditzum und ganz gerne auch nach Filsum.
Ich saß 2011 bei McDonalds, wo Gott zu mir sprach. Ich vergab viel tiefer und besser; ich weiß noch, wo ich saß, als ich richtig vergeben lernte: im Bahnhof in Leer (das Lesen der Bibel war wichtig) und in dem Restaurant "Schöne Aussichten" - und später bei McDonalds. Ich entdeckte den Computer. Ich kaufte ein Laptop mit Windows 7 und Access 2010, ich las mit dem Computer in der Bibel. Und ich las immer wieder Derek-Prince-Bücher.
Ich denke, es war im Jahr 2012. Ich ging an den Fluss, an das "Ledawasser", und betete, dass mein Leben Gott geweiht sein möge und dass ich Ihm dienen möge. Auch las ich im Café des Leeraner Bahnhofs meine Bibel, was noch zum Segen werden sollte. Das habe ich schon angedeutet.
Direkt davor war ich 2012 bei Derek-Prince-Ministries in Süddeutschland und betete dort nach einer totalen Freisetzung nach der Handauflegung von D.Tcy für eine stabile Erweckung und für gottgewirkte christliche Ehen. Auch wegen der Erlebnisse in Frankfurt, die traurig klangen und schwer zu ertragen waren, habe ich dahingehend gebetet, also für Ehen und Familien. Später (2024) beten wir gemeinsam für Familien und Gemeinden.
2012 fängt auch meine "Computerzeit" an. Für meine Mutter hatte ich webseitenbautechnisch begonnen, aber es blieb nicht dabei; es uferte aus; der Computer wurde zum Ersatzgott in meinem Leben. Erst 2024 begann ich zu begreifen, dass die "Computerzeit" keine Berufung, sondern meist nur Mittel zum Zweck ist.
Der vielleicht spannendste Lebensabschnitt geht von 2019 bis heute: Ich war durstig nach mehr von Gott! Ich ging in eine lebendige Gemeinde nach Papenburg, aber nur wegen des sehr guten
Gebetsabends - und weil ich dort viel vom Heiligen Geist bekam und temporär Befreiung erfuhr.
Dann geschah es, ungefähr 2020, dass der liebe J. von dem Heiligen Geist den Eindruck bekam, mich zu fragen: "Stefan, kannst du Zeugnis von Jesus geben?" - Ich: "Eher nicht; ich wünsche es mir
aber." - Er: "Ich habe ein Wort für dich: Geh mit 'Prince' evangelisieren." - So geschah das Rhema-Wort Gottes zu mir, ein Wort in mein Leben, ganz persönlich für mich! Ich machte mich also
bereit. Aber was geschah? Eine böse Krankheit kam prompt an demselben Abend noch dazwischen: massive Darmträgheit.
Ich schrie 2022: "Gott, heile mich doch von dieser Darmträgheit!" - Aber Er erhörte mich nicht so, sondern Er antwortet mir ganz anders als erwartet: Ich sah über ein Jahr lang die Predigt im
Internet: "Der Tausch Jesu am Kreuz", von Daniel Exler. Dieses Predigt-Thema kannte ich schon ganz ähnlich von Derek Prince. Ich lernte von göttlicher Annahme, vom Segen Abrahams und von
den Endzeit-Babys! Sollte man auch für solch eine 'Durststrecke' dankbar sein? Ja.
Dann endlich, nach über einem Jahr, war die heftige Darmträgheit vorbei. Ich strebte an, zu der guten Evangelisation zu gehen, und ich rief den Leiter der Evangelisation, Prince, an. Der sagte im
Sommer 2023, dass ich am Sonntag zur Gemeinde kommen solle, da würde er sich mit mir verabreden. So ging ich am nächsten Sonntag in die Kirchengemeinde nach Papenburg, und weil Prince schnell
'ja' sagte, ging ich mit Macht und mit Schlaflosigkeit zur Evangelisation und bekam prompt die schöne Prophetie, das persönliche Wort für mein Leben, dass Gott mich in der ferneren Zukunft
mächtig gebrauchen wird und dass ich nur Jesus vertrauen solle! Ja, ich sage: Ja, Herr, ich vertraue Dir. Mach mit mir, was Du
willst!
Durch Gottes besondere Gnade und durch bestimmte liebevolle gläubige und ungläubige Menschen konnte ich ab September 2023 zum Pastor gehen und Anfang 2024 in der neuen Kirchengemeinde verbindlich Fuß fassen. Ich kann seitdem in jene Kirche gehen, nicht nur sonntags, sondern auch mal zwischendurch. Es bedurfte dazu anfangs christlicher Dauermusik vom Propheten Harry, netter Menschen wie zum Beispiel Knut, der Bernd und mich im Auto mitnahm, von Leer, und Gottes große Gnade auch folgendermaßen:
Am 11. April 2024 taucht der Glücksfall und Segensträger K. auf, und wir haben beide die starke Motivation zu evangelisieren. - Es ist Mai 2024. K. und ich erleben die heilige Salbung. Der Heilige Geist kommt quasi vom Himmel auf die Erde. K. und ich kippen auf dem Bahnsteig um. Wir liegen nicht flach auf den Steinen; wir werden aber von Gott zum Hocken oder Sitzen quasi gezwungen, also wir werden gebeugt, können nicht stehen, sitzen zehn Minuten auf dem Boden des Bahnsteigs und bekommen eine übernatürliche Freude, und es ist angenehm. Die Frucht: Wir treffen uns im Bahnhof Leer und evangelisieren einige Wochen freimütig;. Kerstin musste mich aber auf diesen Ort "Bahnhof" wieder aufmerksam machen. Es sammeln sich wie aus dem Nichts einige Menschen, die einen Fürbittedienst haben. Herr, stell uns das wieder her!
Weil uns das Fahren ermutigt, um Erweckung zu beten, fahren wir einmal mit dem Bus von Leer bis nach Greetsiel und zurück. Dabei erlebe ich Überwinderkraft über Menschenfurcht.
Dann kommt der 13. Mai 2024: Zwei nette Christen laufen mir an jenem sonnigen Tag über den Weg. Sie fragen: "Wie geht's dir?" - "Gut. Ich bin nicht mehr so viel bei euch im Café, ich bin jetzt mehr am Bahnhof; und ich kann jetzt besser von Jesus sagen!“ – Die Prinzessin sagt daraufhin: „Schön.“ - Ich habe aus Offb. 12, 11 gelernt (Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod! Sie haben den teufel überwunden durch das Blut Jesu und durch das Wort ihres Jesus-Zeugnisses.) Mein Bekenntnis zu Jesus ist an diesem Maitag so befreiend, dass das Folgende passiert: Es ist 18 Uhr. Ich proklamiere in der Gegenwart von Kerstin und Bernd am Leeraner Bahnhof draußen laut hörbar: „Revival is now. Come Lord Jesus to the Town of Leer with Revival. Revival from now on, at this place!” Nicht so weit weg sitzen Conni, Ka. und Rei.
Zuweilen haben wir 2024 "Salbung", auch die Salbung zu lehren, Christen sowie Ungläubigen zum Nutzen. Ich sage: "Der Himmel geht auf in diesem Haus!" Hier im Bahnhofscafé in Leer ist es gerade besonders gesegnet. Warum gerade an diesem Ort der Himmel zerreißt, weiß ich nicht; oder vielleicht doch: 2011 bis 2013 las ich im Café des Leeraner Bahnhofs meine Bibel und segnete so die Umgebung. Auch ist hier ein sozialer Brennpunkt.
Ich bekomme eines Tages von K. die Info, dass Ka. mit etwas dämonischem zusammen ist, nämlich mit einem 'spiritual spouse'. Diese Tatsache lässt uns ahnen, dass der teufel uns von der Arbeit abhalten will. Durch Gottes Gnade haben wir aber Kraft weiterzumachen.
Am 16. 5. 2024 ist Z. dabei. Z. erzählt uns viel freier von seinen Erlebnissen mit Gott und seelsorgerliche Dinge. Ich merke, dass der Heilige Geist stark da ist, nicht zuletzt, weil wir Liebe üben! Auch beten wir für Y, weil K und ich den Eindruck haben, für sie, die Y., Fürbitte tun zu sollen! Das ist auch richtig heftig und gut, weil ihre noch nicht geheilte Vergangenheit grausam okkult ist; sie hat sich aber vor einigen Jahren richtig zu Jesus bekehrt.
Am Abend desselben Tages bekommen wir Anfechtung, die ich hier nicht genauer benenne. Nach dem geistlichen Kampf setzen wir uns bei McDonalds rein und ruhen ein wenig aus, weil wir eine Verschnaufpause brauchen. Kerstin und ich schauen in einem Buch über das "Geheimnis der Salbung" von K. Krick und lernen, dass die Salbung die Lösung ist, die das negative Joch zerbricht. By the Anointing Jesus breaks the yoke. Die biblische Grundlage dafür ist Jesaja 10, 27. Gott liebt es, wenn wir die Schwachen schonen und lieben. Die Salbung kommt durch "fleißige", aufopfernde Nächstenliebe! Ohne den Leistungsdruck.
Ich glaube, es war im Frühjahr 2024. K. und ich fahren zu den Mitarbeitern von "Jugend-mit-einer-Mission Saterland", und ich spreche dort öffentlich, durch Gottes Gnade: "Ich hatte früher gebetet: 'Herr Jesus, mach mich bereit für die Erweckung!' Könnt ihr für mich beten? Ich betete das 1976: und jetzt sind wir der Erweckung näher!" Man betet für mich lieb.
Im Sommer 2024 begann das Besuchen weiterer Orte in Ostfriesland. Mein Weg führt mich unter anderem nach Aurich, wo K. sich gut auskennt und wo Gott nach einem Eindruck Gemeinde bauen will, und zwar unter der Leitung von Karl und später Andreas. Ein Wort für Aurich lautet: "Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Multiplikation wird geschehen." Andreas bringt das Wort.
Was Gott sonst noch schenkt, ist, dass wir mit lebendigen Christen in Emden, Norden, Marienhafe, Esens, Leezdorf, Westerstede und natürlich in Leer zusammen sind und oft auch evangelisieren. Große Liebe verspüren wir zu psychisch Kranken und zu weiteren Christen, die nicht oder noch nicht in die Gemeinde kommen können. Und wir bekommen Liebe zu Armen und Abhängigen; zu Gemeinden, auch zu den nicht so charismatischen, zu Familien, Ehen und Kindern.
Seit August 2024 wurde ich mehr geheilt, noch einmal mehr. Und im September 2024 wurde ich durch meine Gemeinde befreit.
In dieser Zeit treffen wir den an Jesus gläubigen Thomas und erfahren im Liebe-Üben ihm gegenüber eine "Lehrsalbung".
Es gab dann drei etwas weitere Reisen: eine nach Berlin und zwei nach Gelsenkirchen. Bezeichnend bei allen drei Fahrten war die gewaltige Salbung des Heiligen Geistes!
Mit London und Berlin haben die gemeinsamen Reisen irgendwie im weiteren Sinne auch zu tun: Kerstin ist in jener Zeit mindestens zweimal in London (Pastor Moo.); und die Berlinreise wird noch folgen!
Wir fahren 2024 gemeinsam nach Oldenburg und Bremen. In dieser Aufzählung darf auch Moorhusen nicht fehlen, wohin Kerstin in diesem Jahr fahren möchte: Andreas und ich sind in Moorhusen dabei. Kerstin ist dort der wunderbar proklamierende Verstärker Gottes und spricht "Erweckung" aus!
Am 26. Januar 2025 äußere ich den Wunsch, mit Kerstin nach Gelsenkirchen reisen zu wollen, weil ich den Eindruck habe, dass der Heilige Geist uns das so zulässt - und weil sich Kerstin - reisender Weise - gut auskennt und auch schon einmal dort in der ganz bestimmten Kirchengemeinde in Gelsenkirchen war! Sie ist also sofort Feuer und Flamme; und ich sehe mein geliebtes Stück Land wieder: Die "Ruhrstadt", wie Hajo Klösel das Ruhrgebiet auch nannte. Es sind im billigen Bäckerladen in Gelsenkirchen, vielleicht ca. 70 Prozent Ausländer und 40 Prozent Moslems; ich bekomme dort ganz besonders ein Herz für die Verlorenen, stärker denn je!
Mitten im Lobpreis der Gemeinde in Gelsenkirchen erlebe ich eine gewaltige Gebetslast. Es fühlt sich an, als würde ich für die Erweckung ganz Deutschlands beten! Die beiden Ballungsräume Ruhrstadt und Berlin stehen ja in meinen Augen stellvertretend für ganz Deutschland oder zumindest für deren Norden - und für viele noch nicht gerettete Menschen in unserem schönen Land. Ich bekomme später das Wort: Ich sehe ein weißes Deutschland. - Ich lerne die beiden lieben Pastoren kennen, die Kerstin schon kennt, L und F, der dort predigt. Auf der Rückreise gibt es etwas dämonisches, was ich hier nicht erkläre: Ich sage schnell: "Jesus ist stärker!"
Im Zuge jener Reisetätigkeit erreichen Kerstin und ich in 3 Tagen 7 Neubekehrungen. F hat für uns beide sehr gebetet. Preist Gott und gebt Jesus die Ehre!
Der Gerechte wird in allem aus Glauben leben. Auch finanziell. Der Heilige Geist will aktuell unseren Glauben "stretchen". Gott ist unser Versorger, so sagen wir nach Mat. 6, 33. - Im Februar 2025 fahren wir wieder nach Gelsenkirchen. Der Jahwe-Jireh lässt uns etwas Schönes erleben und schenkt uns 200 Euro. Nach Maleachi 3, 10 lässt Er Sich nichts schenken. Die Einzelheiten:
Es geschah im Februar 2025, so etwa am 8. 2. 2025: Kerstin und ich bekommen unabhängig voneinander das Wort: "Der Gerechte wird auch finanziell aus Glauben leben." - Das lässt uns beten; und wir haben beide den Eindruck, wir würden auch finanziell gewisse Herausforderungen erhalten - und ich würde günstig Kleidung einkaufen in Weener. Wir fahren in das "Soziale Kaufhaus" in Weener; ich habe gerade mal 30 € dabei! Also berät mich Kerstin. Sie wird aktiv und findet schnell Oberhemden, Pullis und eine Jacke, die gut an mir aussehen. Das alles kaufe ich schnell; mein Geld reicht genau! Mir fällt auf, dass ich beim Abendmahl und auch sonst geistlich die Isebel wegjagen soll! Die Angst hat keinen Platz in meinem Leben!
Eine Missionarin in Estland kontaktiert Kerstin am 11. Februar 2025, weil sie dringend Geld braucht. Wir sind beide offen zu geben und investieren beinahe unser letztes Geld in die genannte Missionarin, also nach Estland. Kerstin überweist ihr also das Geld.
Wir fahren am 13. Februar fast ohne einen Cent nach Gelsenkirchen, weil Kerstin und ich vom Geist geleitet sind. - Der deutsche Prediger ist diesmal nicht dabei; dafür ist L da und wird predigen. Kerstin hat keinen Cent mehr, und ich habe nur noch ungefähr einen Euro oder etwas weniger in lächerlichen Kupfermünzen. Ich zeige Kerstin den kargen Inhalt meines Portemonnaies. Dort in der Versammlung befindet sich vorne ein großer öffentlicher Opferkorb, so dass man mit dem Geld nach vorn gehen muss und jeder sehen kann, wenn jemand nach vorn geht und etwas einlegt; aber wie hoch der Geldbetrag ist, kann man nicht so leicht sehen.
Kerstin sagt zu mir: "Leg dein ganzes Geld da vorne ein. Und gib mir bitte vorher 2 Cent; ich lege die 2 Cent auch ein." - Ich spüre, dass wir sehr im Heiligen Geist, also in der Wahrheit sind, und bin damit eins. Wie hoch unser Geldbetrag ist, kann der liebe Pastor nicht sehen, wie oben gesagt. Es vergeht keine Minute: Nachdem wir beide die lächerlich wenigen Kupfermünzen eingelegt hatten, kam der Pastor zu uns und gab mir ganze 200 € in die Hand! Er sagte: "Für euch beide!" - Wir haben Gott gedankt. Das war in unseren Augen ein Segen und ein großes Geldwunder! Gott lässt Sich nichts schenken.
Am Samstag, dem 22. Februar 2025 fahren wir für einige Tage nach Berlin; ermutigt durch das Rhema-Wort: "Wenn du nicht hinfährst, wirst du es hinterher bereuen." - Also gehen wir zu der sehr guten, prophetischen Veranstaltung von "Follow His Call Ministries", die beinahe am Reichstagsgebäude stattfand, wo Chris Schuller predigte.
Übrigens fand tags darauf, am Sonntag also, die Bundestagswahl statt. - Kerstin war durch Gottes Kraft in den Berliner Dreck, auf die dreckige Wiese, gefallen; dann ruft Kerstin die deutsche Erweckung aus: "Erweckung in Deutschland jetzt!" Ich rufe: "Come, Holy Spirit and Fire!" Sie war direkt vor diesem gemeinsamen Ausruf in den Dreck gefallen, um dann brauchbar zu sein und das Sprachrohr Gottes zu werden, die von Gott sehr geliebte Kerstin, die Gott dient. Lobpreis und Anbetung zu Gott, Fürbittegebete und last, not least, Gottes große Gnade hat dies bewirkt. - Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht garaus sind. Seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende. Deine Güte ist groß. Klagel. 3, 25.
Wir waren bis zum 2. März 2025 immer viel unterwegs, einmal nach Bremen und auch nach Gelsenkirchen und Berlin. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass mein Pastor die Reisetätigkeit für ungesund oder unverbindlich hält. Ich muss auf den Boden der Tatsachen zurück: Ich befolge den guten Rat von meinem Pastor seit dem 3. März, nicht mehr nach Gelsenkirchen oder Berlin fahren zu wollen. Ich soll nach seinem Rat in Papenburg bleiben, am Sonntag um 10 Uhr Gott dienen ((und wohl Lasten tragen. Der Prototyp für den Lastenträger ist der "Pierrot". Diese Figur stammt aus der französischen "Commedia dell' arte". Man könnte zum Pierrot auch sad clown oder Weltschmerzclown sagen.)) Wie wichtig die Ortsgemeinde ist, lerne ich gerade. Die Gemeindezugehörigkeit zu einer Ortsgemeinde ist Jesu absoluter Wille, auch gegen die Versuchung, Isebel-Dinge zu machen. Eine Internet-Gemeinde reicht nicht. Damit stoße ich manchen Christen ein bisschen auf. - Der Prophet Vm hat die Prophetie ausgesprochen, dass Kerstin in Niedersachsen etwas für die Erweckung tun wird! - Im Landkreis Leer lerne ich weitere lebendige Christen kennen. - Ich bekomme noch im April 2025 eine gute Segnung von V. und von An., die mich umarmen. Von J bekomme ich auch Segen. J treffe ich am 30. 5. 2025.
Eine 3. Erweckung beginnt. Ich spüre, dass es ein Frühregen sein wird: Wir treffen am 2. 11. 2025 S. in Papenburg. Dann besuchen wir Ungläubige, um ihnen von Jesus zu sagen. Gegen Abend sind wir in Weener, was ebenfalls segensreich ist! Und so werden wir das Evangekium verkünden.
Ein Hinweis nach Phil. 4, 8. Denke über das Gute nach, zum Beispiel, dass Gott dich reinigt, damit du mehr Frucht bringst. (Joh. 15, 2)
Be faithful in the little things! - Dadurch, dass ich fast nie die Bibel entspannt lesen konnte, lernte ich Derek Prince, P. Wenz, Kathryn K., Katie, Johanna und weitere gute Predigten im Internet kennen. - Uwe Plothe war auch völlig vom Heiligen Geist erfüllt und sagte mutig etwas gegen die Skatkarten.
Am 6. Mai 2025 ist zoom. Dort erkenne ich, dass ich das Böse nur beim Namen nennen muss. Ich sage: "Spirit Of, go out of Germany, in the Name Of Jesus!" - Ich beziehe dies auch auf andere und dann auch auf mich. Ich werde so selbst frei.
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat: Der liebe Va. hatte mich ungefähr am 3. 6. 2025 umarmt! Ich empfange am 10. 6. Heilung, ganz schön stark, weil der Prediger über seinen Schatten gesprungen war! Danach geht mir eine ganze Fabrik von Glühlampen auf, dass ich bis jetzt "Leistungsdenken" hatte. Ich dachte immer nur an Dinge, die ich "geschafft" hatte. Arbeit war mein Leben; jetzt aber heißt es: Christus ist mein Leben. Auch richtig: Sei viel Maria und ganz wenig Martha!
"London und Berlin" stößt mir positiv auf, am 20. 7. 2025. Die liebe Mutter von D sagt wörtlich: "Near London." Das "London" springt mich an diesem Tag förmlich an. Im Rahmen der Frage von Wilfried, wie wir unterwegs sind und wie wir das machen, sage ich, dass Kerstin etwas weiß oder einen Eindruck hat - und dass ich sofort danach eine Geisterunterscheidung bekomme. Da erwähnt Wilfried "Berlin". Es stößt mir "Berlin" auf! - Und das Wort springt mich an: "Zu Königen wirst du sprechen." Im Juli 2025. V und M sind mir wertvolle Brüder.
Am Freitag / Samstag, dem 25. und 26. 7. 2025, sage ich in der Josua-Kirche von "Erschießen"! So mache ich mir öffentlich Luft.
Am Sonntag, dem 3. August 2025, bin ich fleißig und trage die Tasche mit 2, 3 Fußbällen. Auch das ist ein Grund zum Danken. Ich bin mit gewissem Erfolg Lastenträger.
Ab Januar 2026 bin ich im Beamerdienst mit dabei - und das regelmäßig, im Wechsel mit weiteren Mitgliedern der Ortsgemeinde.
Übernatürliches wird aktiviert. Gott ist Liebe, Er ist aber heilig. Gib mir die Furcht des Herrn. Gott ist pro. Gott ist für dich. Es kommt bei Gott auf unsere innere Einstellung an
(Phil. 2, 5). Wir sollten immer unsere Motivation, unsere Herzenshaltung prüfen.
Wir sollten das alles nicht vergessen. Herr, gib uns bitte die gute Gelegenheit, da wieder anzuknüpfen und weiterzumachen! Bring uns wieder in Position. - Jetzt lerne ich das Vergeben. Das
Verweigern, Vergebung zu gewähren, ist nicht gut. Original unvollständig
