Prosa

Dieses Schriftstück folgt ein bisschen eigenen Rechtschreibregeln. Wenn der Sinn des Satzes endet, habe ich einen Punkt oder ein Ausrufzeichen eingefügt. Wenn der Sinnzusammenhang in der nächsten Zeile weitergeht, steht ein Strich (-).

Sehr dankbar bin ich, -

dass meine Eltern mich liebten -

und mich vieles lehrten, -

dass sie mich immer ermutigten: -

Judo, Violine, Ski, das Reiten in Misburg, Schlittschuhfahren, -

Gymnasium und später das Autofahren.

Darum ehre ich meine Eltern, -

weil es in Gottes Wort so steht.

Die Eltern nahmen teil am schulischen Trubel.

Wenn es um Hausaufgaben von der Schule ging, -

hatten Vati und Mutti viel Geduld.

Mein Vater

Einmal kam er von der Kur -

Welche Wiedersehensfreude!

Man konnte so schön auf seinem Schoß sitzen, -

besonders im motorisierten Gefährt.

"Töff-töff", wie wir dieses Fahrzeug liebevoll nannten.

Vatis Tätigkeit an diesem Töff-töff musste sein -

sie hatte mit regelmäßiger Wartung zu tun -

Zündkerzen reinigen zum Beispiel -

oder den Bowdenzug einstellen.

Vatis Bücher ...

Sein Garten, -

ja, Vati schnitt Rosen zurück, und schnitt Rasenkanten.

Er ist ein geduldiger Mensch.

Vati zog zum Spaß Grimassen -

das brachte uns zum Lachen!

Anfangs musste Vati zu Hause tippen auf einer Schreibmaschine.

Er war Lohnbuchhalter.

Wenn die Hausaufgaben unerträglich schienen, -

half Vati mir.

Einmal diktierte er mir in einer Deutsch-Hausaufgabe eine Geschichte so, -

dass der Trivialliteratur-Aufsatz ein bisschen zu perfekt klang!

Meine Mutter

Sie zeigt uns immer ihre Liebe!

Wenn "Masern" im Bett liegen -

wenn aufgeschlagene Knie angelaufen kommen -

zeigt Mutti uns eine extra Portion Liebe!

Durch gute Worte und durch Küsse und Umarmungen -

zeigt sie uns Liebe.

Mutti war eine Versorgungs-Künstlerin.

Kohlrabi roh, Äpfel -

Königinpastete am Feiertag -

Marmelade in Weckgläsern -

selbstgebackenes Brot.

Aus der Küche kamen immer gute Düfte.

Weihnachten gibt es Plätzchen, -

am Alltag auch mal Spiegelei, oder Pellkartoffeln und Quark.

Kaiserschmarrn, -

am Samstag öfters Brunch.

Wir sangen, weil Mutti es vormachte!

Familie

Wir gingen zum Zoo:

Der große Löwe, der vermutlich immer wieder -

auf Vatis Rollstuhl aufmerksam wurde!

Wir waren gerne im Grünen, -

wir fuhren oft in den Lönspark in Hannover.

Wir fahren in die Lüneburger Heide.

Mutti fährt das Auto -

wenn wir mal wegfahren, alle zusammen.

"Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!"

Wir spielten Gesellschaftsspiele, -

Fang-den-Hut war ein beliebtes Spiel.

Zu Silvester "brennende Kerzen in der Schüssel" -

Halbe Walnuss-Schalen, die noch heil waren - und die Schüssel halbvoll mit Wasser zum Löschen -

In den Walnuss-Schalen-Hälften waren kleine brennende Kerzen. Hilfe.

Besuch aus dem Annastift -

oder Blinde aus dem Blindenheim.

Ja, Besuch auch aus Äthiopien hatten wir!

Der Hauskreis bei Klügels.

Ein schöner Garten in Hannover -

und ein ebenso schöner in Leer.

Ja, schöne Gärten hatten wir nicht von ungefähr: -

Mutti war die (sehr gute) Gartenarchitektin!

Als wir noch Kinder waren, -

hängte sie die Wäsche im Garten auf.

Die Zeit mit der kleinen Dackelhündin "Ila" war eine Bereicherung!

Sie war eine quicklebendige Hündin.

...


Sag hunderttausend-mal: "Ich bin gottgewollt, intelligent, wertvoll und geliebt."


My mother

She always shows us her love!

When "measles" are in bed -

when open knees come running -

Mom shows us an extra helping of love!

Through good words and through kisses and hugs -

she shows us love.

Mutti was a food providing artist.

Raw kohlrabi, apples, -

 

vol-au-vent on holiday - (K-Pastete)

Jam in mason jars -

home-baked bread.

There were always delightful smells coming out of the kitchen.
Cookies at Christmas,
in everyday life also fried eggs, or jacket potatoes and quark.
Pancake, -
Brunch more often on Saturday.
We sang because mom showed us.